
Bruce Lee (1940 – 1973) gilt als Begründer des Jeet Kune Do.
Jeet Kune Do heisst übersetzt soviel wie „Weg der abfangenden Faust“. Ursprünglich nannte Lee seine Kampfkunst Jun Fan Gung Fu, wobei Jun Fan von seinem chinesischen Namen stammt.
Bruce Lee wurde in Deutschland unter Wing-Chun-Kreisen oft als falscher Wing-Chun-Lehrer hingestellt, der zwar gut unterrichtet wurde, aber keine fertige Ausbildung in der Kampfkunst hätte... Inwieweit das eine Wichtigkeit darstellt, sollte jedoch jeder selbst entscheiden.
In seiner ersten Schule, dem Jun Fan Gung Fu Institute in Seattle, unterrichtete er eine Kombination aus Wing Chun, Tang Lang, Boxen und dem Fechten.
Schon damals versuchte Bruce Lee also, der Reglementierung eines einzelnen Stiles zu entkommen, was später zu dem Konzept des Jeet Kune Do führte. Bruce Lee unterrichtete immer nur wenige Schüler gleichzeitig.
Für Bruce Lee war es wichtig, dass „Jeet Kune Do“ nur ein Name ist, der nicht überinterpretiert werden sollte. Was jedoch bis in die heutige Zeit durch vorherrschendes Unverständnis immer wieder passiert ist.
Nach Lees Tod am 20. Juli 1973 gab es einige Nachahmer, die versucht haben seinen Kampfstil im Schatten seines Erfolges zu „kopieren“, und damit genau den Gedanken des Jeet Kune Do verfehlten.
In der ML- Kampfkunst folgen wir hingegen der Philosophie:
´´Alle werden als Original geboren, viele sterben als Kopie.
Finde Dich selbst.
Sei Du selbst.
Sei authentisch und keine Kopie.``
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